Afrika
Ägypten


Hauptstadt: Kairo
Staatsform: Republik
Größe: 1.001.449 km²
Einwohner: 94,7 Mio.
Zeitzone: UTC+2
Währung: Ägyptisches Pfund
Sprachen: Arabisch
Kurzbeschreibung:
Ägypten ist ein Land, das Nordostafrika mit dem Nahen Osten verbindet und bis in die Zeit der Pharaonen zurückreicht. Zu den jahrtausendealten Baudenkmälern im fruchtbaren Niltal zählen die kolossalen Pyramiden und die Große Sphinx von Gizeh sowie die hieroglyphenbedeckten Wände des Karnak-Tempels und die Gräber im Tal der Könige bei Luxor. Die Hauptstadt Kairo beherbergt osmanische Wahrzeichen wie die Muhammad-Ali-Moschee und das Ägyptische Museum, eine Schatzkammer wertvoller Antiquitäten.

Geschichte:
Die Frühdynastische Periode Ägyptens begann etwa 3100 vor Christus. Zu dieser Zeit bestand es aus den beiden Teilen Ober- & Unterägypten und wurde um 3000 v. Chr. durch Menes, den 1. gesamtägyptischen Herrscher, geeint. Unter Menes‘ Herrschaft begann die 1. Dynastie, gefolgt von 7 weiteren Herrschern, dauerte sie über 1 Jhd. an. In der 2. Dynastie (etwa 2820 bis 2670 v. Chr.) folgten -vermutlich religiöse- Auseinandersetzungen zwischen Ober- & Unterägypten, welche zwischenzeitlich von Pharao Raneb unterbrochen und schließlich, gegen Dynastieende, von Pharao Chasechemui beendet wurden. Mit der 3. Dynastie (etwa 2670 bis 2600v. Chr.) begann das Alte Reich und der Aufschwung der typisch ägyptischen Kunst und Kultur. Der bedeutendste Herrscher dieser Zeit war Djoser, Sohn Nimaathapi's, der Gemahlin von Chasechemui. Erster Herrscher der 4. Dynastie (etwa 2600 bis 2450 v. Chr.) war Snofru, welcher 3 Pyramiden erbauen ließ und die Verwaltungsgrundstrukturen des Alten Reiches ausbaute. Aus seiner Herrschaftszeit sind nubische Feldzüge bekannt. Die größte Pyramide Ägyptens erbaute sein Nachfolger Chufu, gefolgt von Chephren, der eine fast ebenso große Pyramide erbauen ließ.